HCV bei HIV/HCV-Koinfizierten unterbehandelt?

Wien, 17. 4. 2010

Eine deutsch-österreische Analyse zeigt, dass die Hepatitis C hierzulande bei lediglich 40% der Koinfizierten behandelt ist.

Ausgewertet wurden Daten von 1033 HIV/HCV-Koinfizierten, die seit 2001 in einem der 14 teilnehmenden Zentren in Berlin, Hamburg und Wien diagnostiziert wurden.

85% der Patienten waren Deutsche/Österreicher, 15% Immigranten. 62%hatten GT1, 24% GT3, 9% GT4 und 5% GT2.

60% der Patienten wurden nicht behandelt und zwar wegen:

  • Patientenwunsch (20%)
  • Adhärenz (19%)
  • Aktiver IDU (14%)
  • Komorbidität (9%)
  • Psychiatrische Erkrankung (9%)
  • Fortgeschrittene HIV-Infektion/AIDS (9%)
  • Unbekannt (22%)

Bei den behandelten Patienten betrugen die SVR-Raten 51% bei GT1/3 und 38% bei GT2.


Nachrichten

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    22. November 2011: Gilead Sciences erweitert mit dem Einkauf sein Hepatitis-C-Portfolio.weiter

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    21. September 2011: In einer Phase-2-Studie erreichten bis zu 83% der Patienten nach einer Tripletherapie mit dem neuen NS5A-Inhibitor eine SVR.weiter

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    18. Juli 2011: Die European Medicine Agency (EMA) hat den HCV-Proteasehemmer Boceprevir zur Behandlung der chronischen Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) vom Genotyp 1 zugelassen.weiter

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    18. Juli 2011: Das Unternehmen Abbott entwickelt eine neue Fixkombination von Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®) mit Lamivudin sowie eine Pulverform von Ritonavir (Norvir®).weiter

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