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EASL 2009 
HCV-Therapie: Telaprevir bei Genotyp 2/3
Kopenhagen 25. April 2009
Der Proteasehemmer hat ersten klinischen Interimsdaten zufolge eine günstige Wirkung gegen
HCV-Genotyp 2, allerdings keinen nennenswerten Effekt bei HCV-Genotyp 3.
Die Wirksamkeit von Telaprevir bei chronischer Hepatitis C Genotyp 2/3 wird derzeit in der
Phase-2-Studie C209 untersucht. In der Untersuchung wurden die Patienten zunächst zwei Wochen lang
mit Telaprevir (TVR) allein (750 mg q8h) oder TVR/pegIFN/RBV (TVR 750mg q8h+pegIFN 180µg/w+RBV
800mg/d) oder Placebo/pegIFN/RBV behandelt.
Ergebnisse
In den ersten 15 Tagen kam es unter Telaprevir allein bei Genotyp 2 zu einem Abfall der HCV-RNA um -4log
bis zu Tag 7 und dann zu einem langsam Anstieg. Unter der Triple-Therapie sank die HCV-RNA deutlicher als
unter pegIFN/RBV und der Effekt war anhaltend. 80% bzw. 40% (HCV-RNA <25 bzw. <10 IU/ml) der
Patienten waren bereits nach 15 Tagen virusfrei im Vergleich zu jeweils 25% unter Standardtherapie.
Bei Genotyp 3 fiel die HCV-RNA unter Telaprevir allein dagegen lediglich um -0,5log und auch in der
Kombination hatte der Proteasehemmer kaum einen zusätzlichen Nutzen. Nach zwei Wochen lag die HCV-RNA
unter der Dreifachkombination im Vergleich zur Standardtherapie bei 44% vs 67% bzw 22% vs 11% unter der
Nachweisgrenze von 25 bzw. <10 IU/ml.
Foster GR et al.: Abstract 50
44. EASL in Kopenhagen 22.-26. April 2009
EASL 2009
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