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EASL 2009 
SUCCESS-Studie: Kein Effekt der Therapieverlängerung bei Slow Respondern mit GT1
Kopenhagen 26. April 2009
In der SUCCESS-Studie erhöhte die Verlängerung der Therapiedauer von 48 auf 72 Wochen bei
Slow Respondern die SVR-Rate nicht signifikant. Es gab allerdings einen numerischen Trend zugunsten der längeren
Therapiedauer.
An SUCCESS nahmen 1400 Patienten mit HCV Genotyp 1 teil. Sie wurden mit 1.5 µg/kg/w pegIFN alfa-2b
Plus 800-1400 mg/d Ribavirin behandelt. 61% waren Männer, das mittlere Alter lag bei 43 Jahren und
mehr als 95% waren Weiße. Die HCV-RNA lag bei 80% der Teilnehmer bei > 800,000 IU/ml.
Slow Response war definiert als Abfall der HCV-RNA zu Woche 12 um mindestens 2 log mit nachweisbarem
Virus und eine negative HCV-PCR zu Woche 24.
816 Patienten (57%) hatten zu Woche 12 eine nicht mehr nachweisbare Viruslast. Die Slow Responder wurden
zu Woche 36 nach Randomisierung entweder 48 Wochen (n = 86) oder 72 Wochen (n = 73) behandelt.
Ergebnisse
48 vs. 72 Wochen
SVR-Raten: 43,0% vs.47, 9%
Relaps-Raten: 47, 1% vs. 32,7%
SVR-Raten von Patienten 80/80/80: 44, 3% vs. 57, 1%
Gravierende Nebenwirkungen: 7,0% vs. 8,2%
Therapieabbrüche: 9,3% vs. 23,3%

Fazit
Die Therapieverlängerung von 48 auf 72 Wochen erhöht die SVR-Rate bei Slow Respondern mit
Genotyp 1 nicht signifikant. Allerdings gab es bei gleich vielen gravierenden Nebenwirkungen mehr
Therapieabbrüche bei der längeren Therapiedauer sowie einen numerischen Trend für ein
besseres Abschneiden.
Buti M, Lurie Y, Zakharova NG, et al. Extended treatment duration in chronic hepatitis C
genotype 1-infected slow responders: final results of the SUCCESS study. Abstract 141.
44. EASL in Kopenhagen 22.-26. April 2009
EASL 2009
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