CROI 2013 Atlanta
3.-6. März 2013
HIV&more
berichtet wie gewohnt aktuell und live von dem renommierten amerikanischen Kongress.
Interviews

Prof. Jürgen Rockstroh, Bonn
Hepatitis Mono- und HIV/HCV-Koinfektion
Die Hepatitistherapie war einer der Schwerpunkte der 20. CROI. Prof. Rockstroh stellt die Ergebnisse der wichtigsten Studien vor und erläutert deren Bedeutung für den klinischen Alltag.
Hepatitis – Koinfektion
Tripletherapie bei akuter HCV-Infektion?
Die Behandlung der akuten Hepatitis C bei HIV-Positiven lässt sich möglicherweise durch Tripletherapie mit Telaprevir
auf 12 Wochen verkürzen. 
Immunität gegen gleichen HCV-Genotyp?
Bislang galt die Meinung, dass eine ausgeheilte Hepatitis C keine Immunität hinterlässt. Jetzt zeigt eine Studie,
dass Re-Infektionen mit dem gleichen Genotyp deutlich seltener sind. 
Gutes Ansprechen auf Tripletherapie mit Simeprevir
Auf eine Tripletherapie mit Simeprevir hatten insgesamt 77% der Patienten zu Woche 24 eine nicht nachweisbare HCV-Viruslast. 
Boceprevir und Telaprevir im klinischen Alltag
In der täglichen Praxis scheint die Tripletherapie mit Boceprevir und Telaprevir ähnlich erfolgreich zu sein wie in
den ersten Pilotstudien. Im Hinblick auf die Verträglichkeit gab es keine Überraschungen. 
Hohe Reponseraten unter Tripletherapie mit Faldaprevir
Unter einer Faldaprevir-Tripletherapie lag die HCV-Viruslast nach 4 Wochen bei 80% der Patienten unter der
Nachweisgrenze und nach 12 Wochen war HCV bei 82% der Patienten nicht mehr nachweisbar.
Hepatitis – Monoinfektion
ABT-450/r plus NNRTI mit/ohne Ribavirin
Nach einer 12wöchigen Behandlung erreichten 86-95% der therapienaiven und 47% der Nonreponder die SVR24. 
COSMOS: Simeprevir plus Sofosbuvir mit/ohne Ribavirin bei Nullrespondern
Die 12wöchige Interferon-frei Therapie führte mit und ohne Ribavirin bei Nullrespondern ohne fortgeschrittene Fibrose
nach 12 Wochen bei über 90% der Patienten zur SVR8. 
ELECTRON: Sofosbuvir/Ledipasvir wirkt auch bei Nullrespondern
Die Kombination von Sofosbuvir mit dem NS5A-Inhibitor Ledipasvir führt auch bei den schwer zu behandelnden
Nullresondern zu einer SVR12-Rate von 100%, 
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