Meldungen
HCV-Proteasehemmer Boceprevir in Europa zugelassen
18. Juli 2011: Die European Medicine Agency (EMA) hat den HCV-Proteasehemmer Boceprevir zur Behandlung der
chronischen Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) vom Genotyp 1 zugelassen.
Abbott plant neue Formulierungen
18. Juli 2011: Das Unternehmen Abbott entwickelt eine neue Fixkombination von Lopinavir/Ritonavir (Kaletra®)
mit Lamivudin sowie eine Pulverform von Ritonavir (Norvir®).
Hepatitis C
Boceprevir und Telaprevir in den USA
zugelassen
Die beiden HCV-Proteasehemmer Boceprevir (VictrelisR) und Telaprevir (IncevekR) wurden zugelassen in
Kombination mit pegyliertem Interferon alfa und Ribavirin. 
Hepatitis C
Vorfahrt für Boceprevir
Dr. Ramona Pauli, München
Akute Hepatitis C bei HIV-Infizierten
In einigen europäischen Ländern (auch in Deutschland) wird immer häufiger eine akute Hepatitis C beobachtet und zwar bei HIV-positiven Männern, die Sex mit Männern haben. Dr. Pauli stellt die neuen Leitlinien zur Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen vor.
61st
Annual Meeting of the American Association for the Study of Liver Diseases
29. Okt. - 2. Nov. 2010 in Boston
Der AASLD 2010 fand in diesem Jahr erneut in Boston statt. Zentrales Thema auf der Tagung waren die
Phase-3-Studien der beiden Proteasehemmer Telaprevir und Boceprevir sowie erste Algorithmen zum Einsatz dieser
Substanzen in der Praxis. Aber auch bei der Hepatitis B gab es spannende neue Arbeiten, ua Langzeitdaten zu Entecavir
und Tenofovir.
Informationen der Kongress Veranstalter finden sie unter www.aasld.org/THELIVERMEETING.
Prof. Heiner Wedemeyer, Hannover
Hepatitis C: Die neuen Substanzen
Prof. Jörg Petersen, ifi-Insitut Hamburg
Neue Leitinien zur Hepatitis B
Im Juni sind die neuen Leitlinien zur Hepatitis B verabschiedet worden. Neuerungen gibt es insbesondere in den
Bereichen Therapieindikation, Therapieanpassung, Schwangerschaft und Prophylaxe bei immunsuppressiver Therapie. Prof.
Jörg Petersen fasst die wichtigsten Änderungen zusammen.
Chronische Hepatitis C: Neue Phase-3-Daten zu Telaprevir und Boceprevir
Telaprevir: ILLUMINATE
10. August 2010. Bei Patienten mit raschem Ansprechen auf die Tripletherapie mit Telaprevir reichen insgesamt 24
Wochen Behandlung aus, um die chronische Hepatitis bei 92% der Patienten zu heilen. 
Boceprevir: SPRINT-2 und RESPOND-2
4. August 2010. Unter Boceprevir erreichten 66% der therapienaiven Patienten sowie der Patienten nach
Therapieversagen eine SVR und zwar auch bei Response-gesteuerter Therapieverkürzung. 
Interaktions-Hotline
Newsletter 30
Februar 2010
Mit Spannung wird die Entwicklung der neuen Hepatitis C Medikamente beobachtet. Die Zulassung der
Proteaseinhibitoren Telaprevir und Boceprevir wird für Ende 2011 (USA) bzw. 2012 (Europa) erwartet. Da die Hepatitis C
Proteaseinhibitoren wie die HIV-Proteaseinhibitoren intensiv über die Isoenzyme der Leber abgebaut werden, entsteht hier
ein neues Feld interessanter Interaktionen.In diesem Newsletter finden Sie eine Übersicht über bereits bekannte
Interaktionen zwischen den Hepatitis-Medikamenten und der antiretroviralen Therapie.(download PDF
)
Welt-Hepatitis-Tag - 19. Mai 2009
Bin ich die Nummer 12?
Weltweit leidet einer von zwölf Menschen an chronischer Hepatitis B oder C. Das Motto des diesjährigen Welt-Hepatitis-Tages „Bin ich die Nummer 12?“ soll dazu beitragen:
- Betroffene früher zu entdecken
- Über Schutz- und Therapiemaßnahmen zu informieren
- Vorurteile zu bekämpfen
Quelle: http://www.binichdienummer12.de
Hepatitis B: Aus für Clevudin
Das Unternehmen Pharmasset stoppt seine Phase-3-Studie QUASH mit dem Nukleosidanalogon Clevudin aufgrund von Nebenwirkungen, in erster Linie Myopathien. In einigen asiatischen Ländern war das Medikament zur Therapie der chronischen Hepatitis B bereits zugelassen. Auch in Südkorea waren bei längerem Einsatz von Clevudin Myopathien mit Erhöhungen der Kreatinkinase beobachtet worden.
Tenofovir zur HBV-Therapie zugelassen
Tenofovir (Viread®) wurde am 23. April 2008 von der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA zur Therapie der
chronischen Hepatitis B zugelassen. Die Zulassung basiert auf zwei multizentrischen Phase-3-Studien mit insgesamt über
600 erwachsenen Patienten, in denen Tenofovir dem Adefovir (Hepsera®) signifikant überlegen war. 
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